OFFF 2019

Rückblick auf das Designfestival


Das OFFF Festival geht dieses Jahr in die 19. Runde. Das ursprünglich als Online-Flash-Film-Festival gegründete dreitätige Event präsentiert jedes Jahr eine große Bandbreite an Kreativen, die Vorträge zu Themen aus den Bereichen Kommunikationsdesign, Illustration, Animation, Game-Design, Typografie, Grafik, 3D und noch mehr halten.

Ich war 2018 zum ersten Mal auf Drängen einer Freundin auf dem Festival und war so begeistert, dass ich mir kurz danach schon das Early-Bird-Ticket für 2019 besorgte. Mit Fan-Paket und allem drum und dran. Dass das Festival in einer der schönsten Städte Europas – Barcelona – stattfindet, half bei der Entscheidung natürlich. Mittlerweile gibt es auch kleinere OFFF-Ableger in Moskau, Wien und Tel Aviv. Das Festival wächst also stetig – was sich nicht nur geografisch, sondern auch in den Besucherzahlen niederschlägt.

Das Programm war gefühlt illustrationslastiger als im Jahr davor – das meiste davon in irgendeiner Form animiert. Man spürt den Trend zu immer mehr illustrativen Bildwelten deutlich – und den zu immer mehr Animation sowieso.

Sowohl 2018 als auch 2019 kam ich sehr inspiriert und voller Motivation und neuen Impulsen nach Köln zurück. Mir persönlich ist es wichtig, regelmäßig solche Branchenveranstaltungen zu besuchen, um neue Trends mitzubekommen, die großen und kleinen Mitmischer der Branche kennenzulernen, sich von den Arbeiten anderer inspirieren und motivieren zu lassen, aber auch einfach mal von den »Schwergewichten«, bei denen man sich immer fragt »wie macht die das?« Geschichten des Scheiterns, der Ablehnung und des Zweifelns zu hören.

Was mir persönlich etwas zu kurz kam, waren Möglichkeiten zum Austauschen und Netzwerken mit anderen Festival-Besuchern. In einem der vielen angebotenen Workshops hätte man wohl ein paar mehr Leute kennenlernen können. Aber wenn nicht gerade die Chefin zahlt, ist so ein Trip nach Barcelona mit Flügen, Unterkunft, Verpflegung und Eintritt zum Festival schon teuer genug. Da kann sich nicht jeder noch zusätzlich einen Workshop für 160 Euro leisten.
In der »Fun-Zone« kam man beim Entspannen in der Aprilsonne oder in der langen Schlange am Bierstand immer mal wieder ins Gespräch mit anderen Gestaltern und Kreativen. Doch am Ende des Tages blieben die meisten einfach in den Gruppen, mit denen sie gekommen waren. Dabei wäre ein engerer Austausch sehr spannend und anregend gewesen, denn die Internationalität sowohl der Vortragenden als auch der Festivalbesucher ist erstaunlich! Kanada, USA, Irland, Brasilien, Spanien, Deutschland, Südafrika und Mexiko waren alle vertreten.
Auch die Möglichkeiten, die Vortragenden kennenzulernen, waren eher begrenzt, wenn diese sich nicht auf Eigeninitiative in den Pausen unters Volk mischten (was wenige auch taten). Am Ende des Festival stand wie immer die Abschluss-Party, auf der ich aber – außer Party-Löwe David Carson – keinen der Vortragenden entdecken konnte.

Ich habe mir dennoch direkt wieder das Early-Bird-Ticket für 2020 gesichert, als der Verkauf losging und freue mich jetzt schon auf ein weiteres Festival mit vielen inspirierenden Vorträgen.

Website
offf.barcelona

credit Offf Barcelona 2019 by Chris Milne:
• Ben Johnston painting OFFF mural
• Amber Vittoria
• Kelly Anna
• Bienal Comunicacion
• Dropbox keynote with Cachetejack
• Handsome Frank

Kirsten Piepenbring
Geschäftsführerin & Senior Art Director
+49 (0) 221 165 312 54
kirsten@designkloster.de

Sonniger Arbeits-Urlaub

Workation! Work … what?


Während der ein oder andere anerkennend »aah« sagt, wenn ich von meiner Workation erzähle, sehe ich in den Augen der meisten Gesprächspartner*innen nur Unverständnis. Deshalb eine kleine Begriffserklärung vorweg:
»Workation« setzt sich aus den Wörtern »work« und »vacation« zusammen und beschreibt ein Konzept, das sich im Zuge der Digitalisierung entwickelt hat und sich immer größerer Beliebtheit erfreut: eine Kombination aus Arbeit und Urlaub, die Verbindung des Nötigen mit dem Schönen. Eine Workation ist für alle geeignet, die ortsunabhängig arbeiten können – und dies ab und zu gerne an exotischen Orten unter der Sonne tun. Damit ist allerdings nicht das schon lang etablierte Work&Travel gemeint, bei dem vor dem geistigen Auge 19-jährige Apple Picker in Australien auftauchen. Bei der Workation angelt man sich nicht von Gelegenheitsjob zu Gelegenheitsjob, sondern geht seiner Haupttätigkeit nach – nur halt nicht im Büro, sondern unter Palmen (im besten Fall). Voraussetzung dafür ist, dass man sich in einem entsprechenden Tätigkeitsfeld bewegt. Das schließt alle Berufe ein, die digital vom Laptop aus zu erledigen sind und für die man, außer einer guten Internetverbindung, nicht viel braucht. Blogger*innen, Texter*innen, ITler*innen, Solopreneure, Designer*innen (wenn einem der kleine Bildschirm reicht), Illustrator*innen (wenn man – wie ich – mit einem entsprechenden digitalen Eingabegerät ausgestattet ist) und Online-Marketing Spezialist*innen sind Menschen, die man wahrscheinlich auf einer Workation trifft. In der Regel arbeiten sie als Freelancer und Selbstständige. Seltener findet man auch Festangestellte bei einer Workation, die dann eine sehr progressive Chefin haben.

Sunnyworkations auf Teneriffa
Ich habe 2017 das erste mal bei einer Workation in Medellin, Kolumbien mitgemacht und fand das Konzept so toll, dass ich wusste: das möchte ich öfter machen! Durch Zufall stolperte ich im Oktober über das Angebot von Eva und Iván, die unter dem Namen Sunnyworkations Workations auf Teneriffa veranstalten.
Die Woche im Büro war anstrengend gewesen und so rannten die beiden mit ihrem Facebook-Post offene Türen bei mir ein. Die Insel kannte ich bisher nur aus den begeisterten Erzählungen meiner Schwester und der Kölner Herbst war gerade besonders trübe. So buchte ich kurzerhand eine Woche Arbeiten im Sonnenschein.

Endlich auf der Insel
Kurz nach der Ankunft auf Teneriffa fanden wir uns in El Medano zum Mittagessen und einem ersten Kennenlernen zusammen. Die Gruppe verstand sich auf Anhieb gut und bald fuhren wir gemeinsam Richtung Norden zu unserer Finca in La Orotava, wo wir die nächste Woche miteinander verbringen würden. Unsere Küchenfee Anne hatte ein wunderbares Begrüßungs-Abendessen vorbereitet und so lernten wir uns bei Patatas Negras und Queso de Cabra besser kennen. Der leckere regionale Wein half dabei, die Zungen zu lockern.

Es folgte eine Woche, in der ich mich sehr disziplinieren musste, um mich überhaupt an den Laptop zu setzen. Ich war sehr dankbar, dass es auf der Arbeit eher ruhig war, denn es gab jeden Tag ein wunderbares Programm, das ich nicht verpassen wollte. So machten wir Ausflüge in die umliegenden Orte, schauten uns die traumhaft schöne Masca Schlucht an, genossen in einer Guachinche authentisches regionales Essen und machten zum krönenden Abschluss im Teno Gebirge eine der schönsten Wanderungen, die ich jemals erlebt habe. Gearbeitet habe ich dann immer nur das Nötigste und hatte so eher Vacation mit ein bisschen Work. Was ich aber nicht weiter schlimm fand. 😉

Zweimal die Woche gab es morgens Yoga mit Eva, die seit ihrer Yogalehrerausbildung in Indien auch Kurse auf der Insel anbietet. So sind wir entspannt und energiegeladen in den Tag gestartet und haben uns alle fest vorgenommen, dies auch zu Hause fortzuführen.

Iván konnte als gebürtiger Tinerfeño immer viel über die Insel erzählen, die besten Restaurants empfehlen oder den aktuell sonnigsten Platz auf Teneriffa ausfindig machen.

Am Mittwoch Abend hatten Eva und Iván eine Remote Work Konferenz auf die Beine gestellt, auf der verschiedene Speaker ihre Erfahrungen und ihr Wissen über das ortsunabhängige Arbeiten auf Teneriffa mit uns teilten. Es kamen auch Menschen von außerhalb dazu und so wurde es ein bunter Abend mit viel Austausch und – wie immer – leckerem Essen.

Nicht nur Gofio* im Gepäck nach Hause
Vor allem aus dem Austausch mit den anderen Teilnehmern habe ich sehr viel für mich mitgenommen. Am Donnerstag veranstalteten wir auf Wunsch der Teilnehmer*nnen eine Mastermind, bei der jede*r ein Problem oder eine Frage zur Diskussion stellen durfte. Die Lösungsansätze waren so unterschiedlich wie die Teilnehmer*innen selber und ich glaube, dass jede*r an dem Abend inspiriert und mit guten Denkanstößen ins Bett gefallen ist. So erging es mir zumindest.
Es war unglaublich spannend auf so viele unterschiedliche und dennoch gleichgesinnte Menschen zu treffen, die die täglichen Herausforderungen des Freelancer-Daseins kennen und ihre Erfahrungen teilen konnten. Ich habe viel über mich selbst gelernt, über andere und über Teneriffa (dank Iván, dem ich jeden Tag Löcher in den Bauch gefragt habe), einige Denkanstöße mit nach Hause genommen und viel gelacht.

Die Insel hat mich vor allem durch ihre Vielfalt beeindruckt. Von Stränden, an denen man neben Schwimmen auch Surfen, Windsurfen, Kitesurfen und Schnorcheln kann, bis hin zu den wunderschönen felsigen Landschaften, in denen man gefühlt jede halbe Stunde durch eine neue Vegetationszone wandert, ist alles dabei. Der ewig sonnige Süden mit seiner kargen Wüstenlandschaft scheint auf einem anderen Planeten zu liegen, als der feuchtere Norden mit seinen grünen Wäldern, wo auch mal ein paar Tage die Wolken hängen bleiben können. Ich schwärme jetzt auf jeden Fall gemeinsam mit meiner Schwester von der Insel und plane schon den nächsten Trip.

Das Konzept Workation ist für mich so spannend, weil es die positiven Seiten der Digitalisierung mit denen des analogen Lebens verbindet: ortsunabhängiges Arbeiten gepaart mit dem Zusammenbringen von Leuten aus den unterschiedlichsten Ecken. Dabei ist es egal, ob man die Workation als Abwechslung und Auszeit vom Berufsalltag daheim nutzt, oder als digitaler Nomade von Ort zu Ort springt und so immer wieder einen Touchpoint findet.
Dass mir der Luxus vergönnt ist, dieses Konzept zu nutzen, weiß ich sehr zu schätzen. Dass diese Workation ein solcher Erfolg war, ist aber vor allem Eva und Iván zu danken, die viel Zeit und Liebe in die Planung gesteckt haben. Das hat man in jedem Detail gespürt und die Workation zu einem vollen Erfolg gemacht – darin waren sich alle Teilnehmer*innen einig.

Evas Blog übers Auswandern: aufdersonnenseite.de
Evas und Iváns Website: sunnyworkations.com

*Gofio wird durch das Mahlen von geröstetem Weizen und Mais erzeugt und dient auf den kanarischen Inseln als Grundlage für süße und herzhafte Speisen. Ich bin Fan!

Fotos von
Kirsten Piepenbring
Iván Molina
Eva Schubert

Kirsten Piepenbring
Geschäftsführerin & Senior Art Director
+49 (0) 221 165 312 54
kirsten@designkloster.de

Büroplatz frei!

Nette Bürogemeinschaft auf der Suche nach was Festem!


Ab dem 15.11.2020 bieten wir einen Schreibtisch in unserem wunderschönen Loft im Kölner Agnesviertel an. Wir sind eine bestehende Bürogemeinschaft und freuen uns auf nette Co-Worker!

Über uns – die Kloster WG
Uns ist ein gutes Klima im Büro sehr wichtig! Wir sind keine Zweckgemeinschaft, sondern pflegen Freundschaften untereinander, unterstützen uns gegenseitig, wo wir können, essen gemeinsam zu Mittag und bilden Kooperationen. Unsere Gemeinschaft besteht aus einer Innenarchitektin, einem Cutter, einem Motiondesigner, einer Illustratorin und einer Texterin. Du musst nicht zwingend in einem kreativen Bereich arbeiten, aber wir freuen uns über jeden, mit dem neue Synergien entstehen können.

Wir veranstalten regelmäßig interne Events (Bürostuhlkino, Feuerzangenbowle im Winter) und planen in naher Zukunft auch weitere Veranstaltungen wie Workshops, zu denen auch externe Besucher eingeladen werden können. Wir sind immer offen für weitere Ideen und Aktionen!

Du erhältst durch uns Anschluss an ein großes Netzwerk. Wir veranstalten jedes Jahr eine Jubiläumsfeier, zu der jeder Kloster-Insasse seine Kontakte einladen kann. Darüber hinaus laden wir im Sommer ab und zu zum Feierabendbierchen am Freitag Abend ein, um Kontakte zu pflegen. Einmal im Jahr lädt die Hausgemeinschaft alle Mieter zu einem schönen Hoffest ein.

Die Arbeitsatmosphäre bei uns ist den Großteil des Tages ruhig und konzentriert, doch zwischendurch gibt es auch genug Zeit zum Quatschen und immer was zu lachen.

Das Loft
Das Büro befindet sich in einem sehr ruhigen Hinterhaus auf der Neusser Straße inmitten zahlreicher Cafés und Restaurants. Die Haltestellen Hansaring, Ebertplatz und Hbf sind in max. 10 Minuten mit Bahn, Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen.

Das helle Loft hat hohe Decken, Betonboden, ein Badezimmer mit Dusche und WC sowie einen Kellerraum. Als ehemalige Werkstatt ist das insgesamt 84qm große Loft eine individuelle und repräsentative Location. Unser Anspruch ist es, einen geschmackvollen Platz für kreatives und konzentriertes Arbeiten zu schaffen, in dem wir uns alle wohlfühlen. Durch externe Kundentermine und andere Verpflichtungen kommt es sehr selten vor, dass alle Mieter gleichzeitig vor Ort sind.

Die Facts auf einen Blick
• sehr zentral und gut angebunden (Ebertplatz und Hansaring fußläufig)
• großzügige 84 qm2 Gesamtfläche
• Arbeitsinsel mit 6 Tischen
• Konferenztisch für Kundentermine und Mittagessen
• Hinterhaus 1. OG (nicht barrierefrei)
• kleiner Austritt-Balkon zum Innenhof
• sehr ruhig
• schön hell
• überdachter Fahrradstellplatz im abgeschlossenen Innenhof
• große Auswahl an Grafik Design Literatur und weitere
• A4 Farblaserdrucker mit Scanner inkl.
• hochwertiger A3 Epson Fotodrucker gegen kleine Gebühr
• Scanner und Diascanner
• Reinigung
• nette Bürogemeinschaft
• gemeinsames Mittagessen, Feierabend-Aktivitäten wie Kölsch, Kino etc.

• konzentrierte Arbeitsatmosphäre in netter Gesellschaft
• Küche und Bad
• Kühlschrank
• Induktionsfeld
• Wasserkocher
• div. Kaffeezubereitungsgeräte (Mokka-Kannen, French-Press, Kaffeemühle)
• Geschirrspüler
• Mikrowelle
• Bad mit Dusche und WC

Dein Platz
• Großer Schreibtisch (155×75 cm)
• Schubladencontainer, Bürostuhl, angenehmes Arbeitslicht
• Geschäftsadresse
• WLAN (Internet 100/40 MBit/s Download/Upload)
• 24/7-Zugang mit eigenem Schlüssel
• Telefon nur über Cloud Dienste wie z. B. Placetel möglich!

Wir wollen uns nicht an euch bereichern!
Wir als Hauptmieter zahlen für unsere Plätze das Gleiche wie unsere Untermieter.

Miete: 275,00 € Netto (zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer, mit Rechnung)
Kaution: 550,00 €

+49 (0) 221 165 312 50
post@designkloster.de

3 Jahre Kreative Meute

Ein Stammtisch für die Kölner Kreativbranche.


Die Facebook Gruppe “Kreative Meute”, ehemals “Grafikdesign Köln”, zählt aktuell fast 1.000 Mitglieder und veranstaltet in unregelmäßigen Abständen einen Stammtisch im Restaurant Maybach am Kölner Hansaring.

Es war eine sehr spontane Idee, als ich an einem verregneten Sonntag Nachmittag im März 2016 die Facebook-Gruppe “Grafikdesign Köln” gründete. Auf der Suche nach lokalen Gruppen mit Gleichgesinnten und einem realen Austausch wurde ich nicht fündig. So beschloss ich, noch am gleichen Abend selber eine Gruppe zu gründen.

Die Idee stieß auf Resonanz und so füllte sich die Gruppe schnell mit den ersten Mitgliedern. Der erste Stammtisch fand bereits zwei Monate später statt. Damals – noch in der alten Feuerwache – kamen über 20 Gäste und sorgten für einen sehr regen Austausch unter den Mitgliedern.

Konkurrenzdenken hat bei uns nichts verloren
In den inzwischen 16 Jahren, die ich in der Branche tätig bin, habe ich viele gute und schlechte Erfahrungen gemacht und sehr viel aus Fehlern gelernt. Dieses Wissen und die Erfahrung teile ich gerne mit Kollegen und vor allem mit dem Nachwuchs. Ich finde, Konkurrenzdenken hat zwischen uns Kreativen nichts verloren. Ganz im Gegenteil: Ein gutes Netzwerk mit regem Austausch und geteilter Erfahrung kann für jeden einzelnen meiner Meinung nach nur ein großer Gewinn sein.

Von “Grafikdesign Köln” zur “Kreativen Meute Köln”
Im September 2018 entschied ich mich, den Namen der Gruppe in “Kreative Meute” zu ändern und somit die Zielgruppe nicht nur auf Grafikdesigner zu beschränken. Nun richtet sich die Gruppe an alle Kölner die in der Kreativbranche tätig sind. Egal ob Fotograf, Motion Designer, Texter, Cutter, Marketing Manager oder halt Kommunikationsdesigner. Ich hoffe, dass auf diese Art ein gesundes Netzwerk entstehen kann.

Am vergangenen März fand der bereits 15. Stammtisch mit ebenfalls über 20 Gästen statt. In den letzten Jahren gab es auch Stammtische an denen wir mal nur zu dritt oder zu viert waren. Aber inzwischen hat sich die Veranstaltung ganz gut rumgesprochen, so dass die Anzahl der Besucher stetig steigt.

In der Facebook-Gruppe poste ich nun an jedem Wochentag einen Artikel zu einem Thema, von dem ich hoffe, dass es die Gruppe interessiert. Zudem ist natürlich jeder eingeladen, sich vorzustellen und sich in das “Freelancer Verzeichnis” der Gruppe einzutragen oder auch gerne eigene Postings zu veröffentlichen. Mir ist ein fairer Austausch in der Gruppe sehr wichtig. Aber bis jetzt gab es nie wirklich Probleme, da sich die Mitglieder durch die Stammtische persönlich kennen und teilweise auch schon Freundschaften entstanden sind.

Der Kreative Meute Podcast
Ein Projekt auf das ich mich sehr freue, für das ich in der Vergangenheit aber leider zu wenig Zeit hatte, ist der “Kreative Meute Podcast”. Hier sollen einzelne Gruppenmitglieder in einem ausführlichen Interview vorgestellt werden. Leider musste ich die Mitglieder schon mehrmals bzg. des Podcast vertrösten. Aber ich hoffe sehr, dass die ersten Folgen dieses Jahr noch online gehen können.

Text: Carsten Bartsch
Die Facebook-Gruppe: facebook.com/groups/kreative.meute.koeln

Carsten Bartsch
Geschäftsführer & Senior Art Director
+49 (0) 221 165 312 53
carsten@designkloster.de

Einweihungsparty im neuen Kloster

Am 13. Oktober feierten wir unsere neuen Räumlichkeiten.


Auch wenn wir unser geliebtes »Kleines Kloster« nur schweren Herzens verlassen haben, wurde es nach drei Jahren Zeit für etwas Größeres. Seit dem 01.08.2018 befinden wir uns nun schon in unserem tollen neuen Loft im Kölner Agnesviertel.

Nicht nur unsere Räumlichkeiten sind größer geworden, sondern auch unsere kleine Klostergemeinde. Neu in der Bürogemeinschaft sind die Texterin Johanna Meadows und die Grafikdesignerin Marion Goertz. Das musste natürlich gebührend gefeiert werden. Um sechzehn Uhr starteten wir mit einer reichlich gedeckten Tafel mit Kaffee & Kuchen.

Gegen neunzehn Uhr gab Katharina Koppe auf der Ukulele ihre Lieblingsstücke zum Besten. Begleitet auf der Gitarre von Hubertus Mayr motivierte sie das Publikum zwischendurch sogar zum Mitsingen.

Um 22 Uhr stellte sich Carsten aka Lars Stevensøn hinter den DJ-Mixer und entlockte dem Publikum mit tanzbarem Minimal Techno und treibenden House Sounds das eine odere andere rhythmische Zucken. Gegen Mitternacht packte Carsten schließlich seine berühmte 90er Jahre Best of Party Playlist aus und animierte damit die verbliebenen Feierwütigen
zu einem Mitsing-Contest.

Ihr findet diese tanzbare Playlist auch bei Spotify:
Carsten´s Party Playlist

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Gästen. Wir hatten sehr viel Spaß mit euch! Vielen lieben Dank auch an alle Helfer, die unsere Tafel so lecker und reichhaltig gedeckt haben.

Text: Carsten Bartsch
Fotos: Tobias Fröhlich

3 Jahre Designkloster

Die große Klosterjubiläumssause


Wir schummeln ja jedes Jahr ein bisschen. Unsere alljährliche Jubiläumsfeier zelebriert nämlich gar nicht das Gründungsdatum des Designklosters, sondern unseren Einzug ins Büro am Eigelstein. Da wir im April 2015 hier unsere erste Party – unsere Einweihungsparty – feierten und das so gut lief, wiederholen wir das seitdem einfach jedes Jahr zur gleichen Zeit. Der Erfolg gibt uns Recht!

Es ist auf einer solchen Party natürlich immer schwer nachzuhalten, wie viele Leute tatsächlich da waren. Gefühlt platzte das Kloster am 24. März aber aus allen Nähten. Wir haben uns sehr über die zahlreichen Besucher, Helfer und das gute Feedback gefreut. Kunden, Freunde, Geschäftspartner, Familie und Kollegen gaben sich ab 16 Uhr die Klinke in die Hand.

Dieses Jahr hatten wir für unsere Feier ein kleines Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Um 18 Uhr (naja, so war es zumindest geplant) gab es die Weltpremiere unseres eigenen Erklärfilms – mit Popcorn natürlich, wie es sich für eine gute Filmvorführung gehört. In dem Video wird unser Maskottchen Isaac der Roboter durch die Entstehung eines Erklärfilms geführt. Nach sage und schreibe vier Jahren Arbeit (und einigen längeren Produktionsstopps zwischendurch – Kundenprojekte haben halt immer Vorrang) können wir endlich das Produkt unser eigen nennen, das wir unseren Kunden schon seit 2012 anbieten. So ist das mit dem Schuster und den eigenen Leisten …

Ab 21 Uhr gab es dann Livemusik auf die Ohren. Die Künstlerin Gray stimmte uns mit einem melodischen Electronica Live-Set auf den Abend ein und sorgte mit ihren Klängen für volle Aufmerksamkeit bei den Zuhörern. Um 22 Uhr stellte sich dann Carsten aka Lars Stevensøn höchstpersönlich hinter das Mischpult und spielte tanzbaren House und Minimal für das langsam aufgewärmte Publikum. Die Standfesteren blieben bis spät in die Nacht, um auch noch auf den Geburtstag von Kirsten anzustoßen – der wurde dann auch gebührend mit Designkloster-Logo-Torte gefeiert. Um 4.30 Uhr (neue Zeit) haben wir dann endlich die Klostertüren geschlossen und sind müde aber zufrieden ins Bett gefallen.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die unsere Feier zu einem Höhepunkt in diesem noch jungen Jahr gemacht haben. Danke an die Helfer, die Leckereien zum Buffet beigesteuert oder beim Auf- und Abbau geholfen haben. Danke an die zahlreichen Besucher, für die sich der ganze Aufwand wiedermal mehr als gelohnt hat. Und vielen Dank an unseren musikalischen Gast Gray, die für eine schöne Stimmung und ein begeistertes Publikum gesorgt hat. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jubiläum!

Text: Kisten Piepenbring
Fotos: Tobias Fröhlich

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Weihnachtliche Grüße

mit der ersten Designkloster Knackofonie

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Weihnachtliche Grüße

mit der ersten Designkloster Knackofonie


Das Designkloster blickt auf ein erfolg- und arbeitsreiches Jahr 2017 zurück. Wir haben mit bestehenden und neuen Kunden und Partnern eine Vielzahl schöner Projekte umgesetzt und konnten unseren Schwerpunkte auf Erklärfilme weiter ausbauen. Das lässt für das Jahr 2018 Spannendes erwarten. Mit einem kleinen musikalischen Highlight möchten wir unseren Kunden, Partnern und Freunden unsere Weihnachtsgrüße überbringen. Im Jahresendzeit- und Vorweihnachtsstress sind wir selber so in Aufträgen untergegangen, dass unsere diesjährige Weihnachtsbotschaft etwas selbstironisch ausfällt.

Das Designkloster und Der Lichtspieler wünschen Ihnen und euch eine entspannte Weihnachtszeit, einen guten Rutsch ins neue Jahr und einen erfolgreichen Start in 2018!

Kirsten, Tobi & Carsten

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Kreative Experimente

… und spontane Ideen – vom glänzenden Roboter hin zur Workflow-Optimierung.


Wir als Gestalter lieben Herausforderungen. Der Prozess, eine Idee zu entwickeln und diese umzusetzen ist zutiefst befriedigend. Allerdings kann er, vor allem bei Kundenprojekten, recht langwierig und durch verschiedenste Korrektur und Feedbackrunden geprägt sein. Und das ist auch gut, da so das Ergebnis hinterher den Ansprüchen des Kunden entspricht. Der Nachteil ist, dass der „Gestaltungsfluss“ in die Länge gezogen wird. So wartet man hin und wieder viel zu lange auf Feedback, um dann die nächste Version so schnell wie möglich fertigzustellen – Hurry up and wait.

Doch was ist mit den spontanen Ideen? Die Ideen, die einem in der Mittagspause, unter der Dusche oder nach Feierabend in den Kopf kommen. Kleine visuelle Ideen, Experimente oder die Frage „Ob das funktionieren könnte?“. Zu oft lassen wir diese Fragen unbeantwortet und die Ideen im Wirbel des Alltags verschwinden. Dabei sind es grade diese Ideen, die oft die interessantesten Ergebnisse und Einsichten liefern. Hier ist ein kleiner Bericht über eine meiner Ideen.

Die Motivation

Da ich viel im Bereich Motiondesign und Charakteranimation arbeite, bin ich stets auf der Suche nach neuen Herangehensweisen; neuen Möglichkeiten Charaktere zu animieren, um diese noch lebendiger wirken zu lassen; neuen Workflows um Projekte effizienter bewältigen zu können. Bei einem dieser Experimente, bei dem ich mit dem Einsatz von 3D Objekten in After Effects experimentiert habe, kam mir die Idee mit Motion-Capture Daten zu arbeiten.

Was ist Motion-Capturing?

Motion Capturing ist nicht neu, aber für alle, die es nicht kennen, hier ein kleiner, sehr vereinfachter Diskurs: Beim sogenannten Motion Capturing wird z.B. eine Person mit speziellen Markern versehen und führt dann Bewegungen vor Kameras aus. Die Kameras können die Positionen der einzelnen Marker verfolgen und so die Bewegungsdaten der Person für 3D Anwendungen nutzbar machen. So können diese Bewegungsdaten dann später auf nahezu jeden beliebigen 3D Charakter übertragen werden, der dann die aufgenommene Bewegung der Person ausführt. Der Vorteil von Motion Capturing ist der hohe Detailgrad und Realismus der späteren Animation. Da die Bewegungsdaten von einer realen Person stammen sind viele kleinste Nuancen, wie Atmen, Gewichtsverlagerungen und andere Kleinstbewegungen vorhanden und für die Animation nutzbar.

3D Animation Motion Capture3D Animation Motion Capture

Ich wollte nun schauen, inwieweit ich diese Daten in After Effects nutzen kann. Zusätzlich wollte ich ein Compositing erstellen, welches das Experiment etwas in Szene setzt. Schließlich geht es ja im Kern darum etwas zu gestalten, was visuell ansprechend ist. Der Zeitfaktor spielt hierbei allerdings auch eine Rolle. Da es sich um ein Experiment handelt, möchte ich natürlich nicht Tage an Arbeit investieren. Proof of Concept ist zunächst ausreichend.
Mein Plan war also folgender: Motion Capture Daten nutzen und ein Compositing erstellen, bei dem ich eine Charakteranimation in real gefilmtes Videomaterial implementiere. Und das alles in ein paar Stunden. Wie schon gesagt: Gestalter lieben Herausforderungen.

Ein kurzer Abstecher in die analoge Welt

Das Wetter meinte es an diesem Tag gut mit mir und so schnappte ich mir meine Kamera und machte einen Abstecher in den Park um kurze Videoschnipsel aufzunehmen. Zusätzlich nahm ich ein 360° Panorama Foto an der Stelle auf, wo mein Charakter schließlich erscheinen sollte. Dies sollte später für die korrekten Reflektionen auf der Oberfläche des Charakters sorgen. Da es sich nur um ein Experiment handelte, habe ich hierbei etwas geschummelt und kein Kugelpanorama aufgenommen.

Ich wusste, dass der Charakter groß sein soll. Deutlicher größer als ein Mensch. Und ich wollte, dass diese Größe durch die Art wie er erscheint unterstrichen werden soll. Eventuell kommt er durch die Wolken gefallen?! Wir werden sehen.

Die Umsetzung

Wieder am Rechner habe ich dann passende Motion Capture Daten gesucht und wurde auch fündig. Einen kurzen Abstecher in Cinema4D konnte ich dann leider doch nicht umgehen, um die Daten für den weiteren Verlauf nutzbar zu machen.

In After Effects wurde dann das gefilmte Material getracked um eine 3D Kamera zu erstellen. Anschließend konnte ich nach einigem problem-solving die Daten so einfügen wie ich wollte. Die Fotos für die Reflektion habe ich in Photoshop zu einem normalen Panorama zusammengefügt, das Seitenverhältnis angepasst und anschließend quick und (sehr) dirty die Grasfläche vergrößert.


Zurück in After Effects gab es dann noch das Anpassen der Farben, hinzufügen von Kontaktschatten und andere Compositingarbeit zu erledigen. Nachdem ich dann mit der finalen Farbkorrektur fertig war und alle Transformers-Gedanken gekonnt ignoriert habe, ging es ans Rendern.

Und die Moral von der Geschicht’ …

Das Ergebnis dieser kleinen Übung sind viele Erkenntnisse über potentielle Workflows und Probleme die diese bergen könnten. Aber auch viele Möglichkeiten, die man in Zukunft an passender Stelle zum Einsatz bringen könnte. Alles Erkenntnisse, die ich ohne das Umsetzten dieser spontanen Idee nicht gehabt hätte.

Und zum Zeitfaktor: Das komplette Experiment, vom Filmen über die Recherche der Motion Capture Daten bis zum finalen Produkt dauerte etwa 4,5 Std.

Tobias Fröhlich
Geschäftsführer & Senior Art Director
+49 (0) 221 165 312 52
tobias@designkloster.de

Zwei Jahre – Ein Kloster

Wir feierten den zweijährigen Geburtstag unseres Designklosters


Am 1. März 2015 bezogen wir die heiligen Hallen auf der Greesbergstraße – direkt um die Ecke des berüchtigten Eigelsteins. Als Carsten dieses Kleinod entdeckte, befand sich Kirsten gerade auf der anderen Seite der Erdkugel und musste eine Entscheidung aus dem Urlaub treffen – und zwar die völlig richtige, wie sich herausstellen sollte.

Seit dem sind zwei Jahre vergangen, wir haben einige Coworker kommen und gehen sehen und starten in unser drittes Jahr hier in unserem Ladenlokal. Das Designkloster ist aber nicht nur für seine grafischen Leistungen bekannt, sondern auch für seine guten Partys! Also darf ein so wichtiges Jubiläum natürlich nicht ohne gebührende Feier verstreichen. Am Samstag, den 8. April, öffneten wir um 16 Uhr unsere Tore für alle, die dieses Ereignis mit uns zelebrieren wollten. Bei Kaffee, Kuchen und Häppchen zeigten wir in einer kleinen Ausstellung und Videopräsentation, was in den letzten zwei Jahren alles bei uns passiert ist. Zur Feier des Tages ging auch endlich unsere Website online – zusammen mit unserem frisch gedrehten Imagefilm. Später wurde dann natürlich auch das Kölsch rausgeholt und bis spät in die Nacht gefeiert.

Wir danken allen Gästen herzlich für einen sehr schönen Nachmittag und Abend mit vielen altbekannten aber auch neu hinzugewonnenen Gesichtern. Freunde, Kollegen, Kunden, Partner, Familie und Nachbarn stärken uns seit über zwei Jahren den Rücken und machen das Designkloster zu einem Ort des Zusammenkommens und Miteinanders. Darauf freuen wir uns auch in den nächsten zwei Jahren!

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Website online & Film fertig

Passend zum Jubiläum ging unsere Website online.


Wir freuen uns sehr, dass wir rechtzeitig zum zweijährigen Jubiläum unseres Büros am Eigelstein am 08.04.2017 unsere Website online stellen konnten. Vorbei sind die Zeiten der peinlichen Ausreden à la „Schuster tragen bekanntlich die schlechtesten Schuhe“.

Dabei stand das Design eigentlich schon recht früh fest. Die Dreiecke in unserem Logo werden als visuelle Klammer auf der Startseite wieder aufgegriffen. Carsten hat in der Programmierung in den letzten Wochen noch mal richtig Gas gegeben, um die Seite zum Jubiläum online zu stellen – ein weiterer Beweis dafür, wie motivierend Deadlines sein können.

Im Kopfbereich der Startseite werden die Besucher mit unserem neuen Imagefilm begrüßt, der in voller Displaygröße zu sehen ist. Tobias, unser Mann für Fotografie und Film, war bei der Konzeption und Produktion federführend.

Inhaltlich liegt der Fokus der Website aber natürlich auf unseren Referenzen und Leistungen sowie diesem Blog, der in Zukunft regelmäßig mit Beiträgen gefüttert wird. Als besonderes Schmankerl findet ihr unter Team drei ausführliche Interviews von uns.

Jetzt, wo wir endlich eine eigene Webpräsenz haben, planen wir diese in Zukunft natürlich auch fleißig zu nutzen. Ihr dürft also gespannt sein auf weitere Referenzen, Leistungen und Projekte, die wir nach und nach hier hochladen werden.

Wir freuen uns über regelmäßige Besuche, Fragen und Anregungen.

Imagefilm auf YouTube anschauen